Sacred Line Review – Mega Drive

Sacred Line Mega Drive HorrorAm Wochenende hatte ich endlich etwas Zeit mich intensiv mit Sacred Line für den Mega Drive zu befassen.

Sacred Line ist ein Mega Drive Spiel das von Sasha Darko entwickelt und 2015 von WaterMelon Games als Cartridge Version verkauft wurde. Das Spiel konnte man in zwei verschiedenen Editionen erwerben. Eine auf 100 Stück limitierte Spezial Edition und eine normale Version die keine Plastikhülle enthielt, sondern nur das Spiel, Anleitung und Cover.
Die Cartridge ist, wie man es von WM gewohnt ist, sehr hochwertig. Auch das Cover hat ein schönes Design. Einzig die mickrige Anleitung tanzt hier aus der Reihe, denn diese ist viel kleiner als eine herkömmliche Mega Drive Anleitung.

Zum Spiel selbst:

Ellen, die Protagonistin des Spiels ist PrivatdetektivIn deren Geschäfte sehr schlecht laufen. Als sie sich schließlich entschieden hat den Laden endgültig dicht zu machen, erhält sie einen mysteriösen Anruf der ihr Rät in einem Außenposten im Wald mal nach dem Rechten zu sehen. Als sie dort ankommt – nimmt das Unheil seinen Lauf …

Sacred Line ist eine düstere Horror-Novel, die auf Standbildern und Text basiert. An vorgegebenen Punkten des Spiels muss der Spieler Entscheidungen treffen, die ihn im Spiel voranbringen oder die Protagonistin auf unterschiedlichste Weise ins Gras beißen lassen. Nach dem Ableben muss man das Spiel nicht wieder neu Starten, sondern kann das Spiel vom letzten Checkpoint aus fortsetzen.

Der finstere Soundtrack ist hervorragend umgesetzt und passt sehr gut zu den im Spiel gezeigten Bildern und Texten. Durch die GINCS Engine entstehen hier aber 2 kleine Nachteile. Manchmal ist der Soundtrack etwas „kratzig“ was aber nicht allzu sehr stört. Außerdem muss immer erst ein Track zu Ende gespielt werden bevor ein neuer gestartet werden kann.

Die Steuerung des Spiels ist sehr einfach gehalten. Mit der A, B oder C Taste „erschlägt“ 😉 man die Textpassagen oder bestätigt Entscheidungen die mit dem Steuerkreuz ausgewählt wurden.

Für ein Ein-Mann-Project ist Sacred Line wirklich gut gelungen. Die Bilder, Texte und der Soundtrack erschaffen eine beklemmende Atmosphäre die den Spieler  in ihren Bann ziehen. Das Ende hat mir persönlich nicht ganz so gut gefallen, da es etwas abrupt kommt und zu viele Fragen offen lässt.

Der Hauptnachteil des Spiels ist jedoch, dass es etwas zu kurz geraten ist. Um die 2 Endsequenzen des Spieles + die diversen grausamen und sehr intensiv beschriebene Tode der Protagonistin zu lesen / sehen habe ich nicht einmal eine Stunde gebraucht.
Im Nachhinein bin ich froh mir nur normale Edition gekauft zu haben, da das Preis – Leistungsverhältnis der Limited Edition absolut unverschämt ist.  Ich hätte mich schwarz geärgert wenn ich 89$ bezahlt hätte und nach 30 Minuten schon das Ende des Spieles erreiche.

Dennoch hat mir das Spiel recht gut gefallen. Da ich die meisten Horror-Novels, aufgrund mangelhafter japanisch Kenntnisse sowieso nicht spielen kann, war Sacred Line ein netter Einstieg in das Genre. Vor dem Kauf solltet ihr noch beachteten, dass sich das Spiel eher wie ein interaktives Buch spielt. Euch muss das Genre gefallen und ihr benötigt etwas Fantasie / Vorstellungsvermögen um in die Welt von Sacred Line eintauchen zu können – ansonsten entfaltet das Spiel nicht seine volle Wirkung und ihr drückt euch gelangweilt durch die Texte.

Wenn euch Sacred Line gefallen hat, solltet ihr mal einen Blick auf Sasha Darkos Homepage werfen. Dort gibt es ein paar Infos zum 2. Teil – Sacred Line Zero. Ich hoffe das der 2. Teil dann etwas länger wird Herr Darko. 😉

Sacred Line Links:
http://sashadarko.com
http://www.sacredlinegenesis.com

Sacred Line Zero:
http://sashadarko.com/sacred-line-Zero

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